Saltoluokta / Vakkotavare  

An- / Abreise mit dem Auto

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Fährt man den Inlandsvägen, so kommt man über Storuman, Sorsele, Arvidsjaur über Jokkmokk nach Porjus. Von der Küstenstraße biegt man in LuleŚ Richtung Boden nach Jokkmokk ab und fährt weiter nach Porjus.

Von Porjus geht es weiter nach Norden Richtung Gällivare. Nach ungefähr 10 km biegt man nach links Richtung Sourva / Stora Sjöfallet bzw. Ritsem ab. Auch dieses ist wieder eine Stichstraße, so daß ich bei einer Wanderung nach Süden den PKW in Jokkmokk zurücklassen würde (s. Kvikkjokk). Mit dem Bus geht es dann nach Porjus und dort steigt man in den Bus nach Ritsem um, der von Gällivare kommt. Diese Stichstraße wird in Schweden übrigens auch "Vägen västerut" (Der Weg nach Westen) genannt. Als sie in den 50-er Jahren gebaut wurde, lief gerade der gleichnamige amerikanische Film. Nach fast 90 km erreicht man die Abzweigung zum Bootsanleger Kebnats. Von hier geht es nur noch mit dem STF-Boot weiter, das die Strecke auf dem Langas zum Anleger der Turiststation Saltoluokta befährt.

Will man nach Vakkotavare oder Ritsem, fährt man auf dem Weg nach Westen weiter an dem großen Staudamm des Suorva-Sees vorbei. Hier gab es Anfang des Jahrhunderts noch den "großen Seefall" - Stora Sjöfallet. Ein Blick in das Tal unterhalb der Staumauer sowie später auf die brachliegenden Ufer des riesigen Wassermagazins lassen schon manchen Zweifel an der Umweltfreundlichkeit der Wasserkraft aufkommen. Die Übernachtungshütte von Vakkotavare liegt direkt an der Straße und der Bus hält vor der Tür. Ritsem liegt am Ende der Straße und bietet neben der Möglichkeit in der Fjällstation zu übernachten, auch einen herrlichen Ausblick auf das Gebirgsmassiv Akka auf der anderen Seite des Stausees. Dorthin ließ Selma Lagerlöff Nils Holgersson als Däumling mit den Gänsen fliegen, die hier ihren Nachwuchs bekamen.

Bitte beachten: Alle Angaben sind nach meinem aktuellen Wissenstand gemacht. Jeder sollte sich vorher genau bei den örtliche Turistbüros informieren. Dazu habe ich einige Links eingefügt.

© Alois Speckhals